Kirchlein Maria Schnee |
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Der Bau des Knappenkirchleins Maria Schnee wurde im Jahre 1720 begonnen und geht auf das Lawinenunglück von 1693 zurück, bei der 79 Knappen in der damals neuen Kaue am Bach von einer Lawine verschüttet wurden und 27 von ihnen dabei den Tod fanden. Auf einer Erinnerungstafel im Inneren der Kirche sind alle Verunglückten abgebildet und deren Namen festgehalten. Das Kirchlein wurde an die damalige Herrenkaue angebaut und im Jahre 1722 eingeweiht. Das Kirchweihfest am Schneeberg wurde ursprünglich am Sonntag nach dem 5. August (Maria Schnee) abgehalten. Der Schneeberger Kirchtag hat sich jedoch im Laufe der Zeit auf den Hoch-Unser-Frauen-Tag (15. August, Fest Mariä Himmelfahrt) verlagert. Das Patroziniumsfest wird am Sonntag nach dem Letzt-Unser-Frauen-Tag (8. September, Fest Mariä Geburt) gefeiert. An beiden genannten Feiertagen wird eine Messe abgehalten und besonders am 15. August kommen sehr viele Besucher zum Schneeberg. 1731 wurde das Kirchlein mit zwei kleinen Glocken und 1738 mit den Kreuzwegstationen und einem Missionskreuz ausgestattet. 1955 brach in einem angebauten Gebäude ein Brand aus, der den ganzen Komplex einäscherte. 1990 wurde mit dem Wiederaufbau des Kirchleins (ohne Nebengebäude) begonnen, die Einweihung erfolgte 1993. Der nach dem Brand in einer Kaserne in Sterzing untergebrachte barocke Tabernakel kehrte am 9. Juni 2000 auf den Schneeberg zurück und wurde im Jahre 2003 restauriert. |
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Geschichte der Kirche Maria Schnee |
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